19Aug
Die Windows-Suchfunktion bietet schnelle Dateisuchen durch Erstellen eines Index. Dieser Index wird vom Startmenü, dem Suchfeld im Datei-Explorer und Windows-Explorer und sogar vom Cortana-Assistenten unter Windows 10 verwendet.
Wo finde ich die Indexierungsoptionen von Windows
Der Windows-Indexer wird über den Dialog Indexierungsoptionen gesteuertist in der Systemsteuerung begraben. Es ist besonders schwer unter Windows 10 zu finden - obwohl es die Dateien steuert, die Cortana auf Ihrem PC sucht, sind die Indexierungsoptionen nicht in den Einstellungen von Cortana oder in der neuen App Einstellungen verfügbar.
Noch verwirrender wird dieses Tool normalerweise nicht in der Standardkategorienansicht der Systemsteuerung angezeigt. Um es zu öffnen, müssen Sie die Systemsteuerung öffnen, auf das Menü "Ansicht von" klicken und entweder "Große Symbole" oder "Kleine Symbole" auswählen. Sie sehen dann eine Verknüpfung "Indexierungsoptionen" in der Liste.
Sie können auch einfach das Startmenü öffnen, nach "Indizierungsoptionen" suchen und "Enter" drücken oder auf die Verknüpfung "Indizierungsoptionen" klicken, um es zu starten.
Steuerung der Ordner Windows-Suchindizes
Im Dialogfeld Indizierungsoptionen werden die Ordner angezeigt, die Windows derzeit indexiert. Außerdem wird angezeigt, wie viele Dateien Windows in diesen Ordnern gefunden hat. Windows überwacht diese Ordner auf neue Dateien und fügt sie automatisch dem Index hinzu.
Unter Windows 10 indiziert Windows standardmäßig zwei besonders wichtige Speicherorte. Es indiziert den Ordner "Startmenü", so dass es Anwendungsverknüpfungen finden und zurückgeben kann. Es indiziert auch Ihre "Benutzer" -Ordner, mit Ausnahme der versteckten AppData oder Anwendungsdaten, Ordner.
In Ihrem Benutzerordner befinden sich Ihre persönlichen Dateien. Die Standardordner für Downloads, Desktop, Bilder, Musik und Videos befinden sich beispielsweise unter C: \ Users \ YourName \.Dies bedeutet, dass Windows Ihre wichtigen Dateien standardmäßig indizieren sollte.
Um Ordner hinzuzufügen oder einige der Ordner, die sich hier befinden, standardmäßig zu entfernen, klicken Sie auf die Schaltfläche "Ändern".Um Windows zu veranlassen, einen Ordner zu indizieren, überprüfen Sie es in der Liste. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, damit Windows die Indizierung eines Ordners stoppt.
Auf diese Weise fügen Sie auch "Ausschlüsse" hinzu. Beispielsweise indiziert Windows normalerweise den Ordner "Benutzer" und alle seine Unterordner. Wenn Windows jedoch nicht mehr den Desktop-Ordner indizieren soll, sodass die Suchergebnisse aus dem Desktop-Ordner bei der Suche nicht angezeigt werden, suchen Sie den Desktop-Ordner und deaktivieren ihn. Es würde dann als Ausschluss in der Spalte "Ausschließen" erscheinen. Auf diese Weise können Sie private Ordner mit vertraulichem Inhalt über das Suchfeld im Startmenü und die Suchfunktionen an anderer Stelle ausblenden.
Klicken Sie auf "OK", wenn Sie fertig sind und Windows beginnt sofort und automatisch mit der Indexierung der ausgewählten Ordner. Möglicherweise sehen Sie hier die Meldung "Indexierungsgeschwindigkeit wird durch Benutzeraktivität reduziert".Sie können es ignorieren - Windows wird nur versuchen, den Index zu erstellen, wenn Sie Ihren Computer nicht aktiv verwenden, damit Ihr Computer nicht langsamer wird. Dies geschieht im Hintergrund, auch nachdem Sie dieses Fenster geschlossen haben.
Wählen Sie, welche Dateitypen Windows-Suchindizes
Wählen Sie die Dateitypen aus, die von Windows Search indiziert werden, indem Sie auf die Schaltfläche "Erweitert" klicken und dann auf die Registerkarte "Dateitypen" klicken.
Von hier aus können Sie bestimmte Dateitypen von der Indizierung ausschließen, indem Sie sie in der Liste deaktivieren. Sie können auch auswählen, ob Windows nur den Namen und andere Dateieigenschaften indiziert oder ob es in die Datei eingräbt und den darin enthaltenen Text indiziert. Angenommen, Sie haben eine Datei namens "lebensmittel.txt", die das Wort "Milch" enthält. Wenn Sie in Windows nach "Milch" suchen, findet Windows nur die Datei "lebensmittel.txt", wenn es den Dateiinhalt von TXT-Dateien indiziert.
Sie können hier auch neue Dateitypen hinzufügen und Windows mitteilen, dass Sie diese indizieren möchten, wenn Sie einen anderen Typ von Dateierweiterung verwenden, den Windows normalerweise nicht indexiert.
Die meisten Benutzer müssen diese Einstellungen wahrscheinlich nicht ändern. Aber wenn Sie nur möchten, dass Windows einen bestimmten Typ von Dateierweiterung nach Namen oder gar nicht indiziert, können Sie dies steuern. Erweiterte
-Steueroptionen
Weitere erweiterte Optionen erhalten Sie, wenn Sie auf die Schaltfläche "Erweitert" klicken und die Optionen auf der Registerkarte "Indexeinstellungen" verwenden. Sie können beispielsweise festlegen, ob Windows verschlüsselte Dateien indizieren soll. Standardmäßig ist dies nicht der Fall.
Sie können den Index auch von Grund auf löschen und neu erstellen, indem Sie auf die Schaltfläche "Neu erstellen" klicken. Dies kann einige Zeit dauern, könnte aber Probleme beheben, wenn die Windows-Suche nicht ordnungsgemäß zu funktionieren scheint.
Sobald Sie mit der Windows-Suche fertig sind, können Sie entweder über die Optionen im Startmenü, Tools in Cortana oder das Suchfeld im Datei-Explorer oder Windows-Explorer suchen.
Sie können den Index bei der Suche nach bestimmten Ordnern deutlich in Aktion sehen. Suchen Sie zum Beispiel nach etwas im Laufwerk C: \ und der Prozess wird langsam. Windows muss das gesamte Laufwerk in diesem Moment durchsuchen, da es keinen Index hat.
Wenn Sie Ihren Ordner "Benutzer" auswählen und eine Suche durchführen, erfolgt die Suche fast sofort. Windows durchsucht den Index schnell, anstatt zu diesem Zeitpunkt durch alle Dateien in Ihrem Benutzerordner zu blättern.